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Investieren in der Türkei

Turkish Startup ist eine Gruppe von jungen Menschen, die in der Türkei investieren und ihre Erfahrungen auf dieser Seite mit der Öffentlichkeit teilen. Wir investieren in Bauland, Immobilien, aber auch in Unternehmen.

Nichts ist so kraftvoll wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist

Viktor Hugo
Investition in Start-Up
Investition in Start-Up

Eines unserer Investments ist in ein türkisches Start-Up, das sich mit dem Thema Arbeitsschutz beschäftigt. Seit 2014 ist es Pflicht in der Türkei, seine Mitarbeiter entsprechend aufzuklären.

Investition in Baugrundstücke
Investition in Baugrundstücke

Aktuell haben wir in drei Baugrundstücke investiert. Alle drei befinden sich in Ankara und sollen gewinnend veräußert werden.

Investition in Immobilien
Investition in Immobilien

Aktuell investiere ich alleine in ein Apart in der Türkei, das Ende 2015 fertiggestellt und schlüsselfertig übergeben wird. Ob ich das Objekt vermiete oder verkaufe, sehen wir dann.

Back To Turkey: Halil genießt jetzt sein Bio-Gemüse

Die hier erwähnten Namen wurden redaktionell geändert.

Halil kam Anfang der 80er mit 11 Jahren nach Deutschland. Er heiratete hier und bekam zwei Töchter und einen Sohn. Im September 2012 beschloss die ganze Familie Deutschland den Rücken zu kehren und sich in der Heimat niederzulassen. Dank eines aufmerksamen Lesers bekam ich die Gelegenheit, mit Halil ein wenig zu plaudern.
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Back To Turkey: Umfangreiches Familienpaket angekündigt

Der Ministerpräsident der Türkei Ahmet Davutoğlu hat am Donnerstag ein umfangreiches Familienförderungspaket angekündigt.

Das in 38 Kapitel aufgeteilte Maßnahmenpaket, soll vor allem berufstätige Frauen entlasten. Sie sollen künftig die Möglichkeit bekommen, nach der Mutterschaftszeit bis zu 6 Monate halbtags ohne Gehaltskürzung zu arbeiten. Vollzeitbeschäftige Mütter sollen zudem, bis zur Einschulung ihrer Kinder, ein gesetzliches Anrecht auf eine 30 Stundenwoche bekommen.
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Back To Turkey: Naim Okur sollte zurück in die Türkei

Naim Okur

In den ersten vier Geschichten berichtete ich über Rückkehrer und Rückkehrwillige. Heute geht es um einen Mann, der nach meiner Meinung nach, zurückkehren sollte. Sein Name: Naim Okur.
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Back To Turkey: Vor 6 Jahren zurück und nicht bereut

Die hier erwähnten Namen wurden redaktionell geändert.

Back To TurkeyAylin Perisoğlu war Mitte 20, als sie beschloss zu heiraten und ab dann in Istanbul zu leben. Sie gehört damit zu einer Generation, die den umgekehrten Weg gewählt hat. Nicht heiraten und dann nach Deutschland einwandern, sondern auswandern.
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Zweiter Geldrückfluss aus Start-Up Investition

Heute gibt es erneut Positives von unserem Start-Up in der Türkei zu berichten. Das Unternehmen erwirtschaftet derzeit genügend Einnahmen, so dass es erneut eine Tilgung des zinslosen Darlehens an die Investoren tätigen konnte.

Vor 3-4 Wochen konnte ich bereits den ersten Geldrückfluss vermelden. Mit dem zweiten, heute ausgeschütteten Betrag, sind bereits 50% meiner Investition noch im selben Jahr zurückgezahlt. Eine beachtliche Leistung für ein Start-Up.

Sind auch die restlichen 50% zurückgezahlt, ist für uns Investoren der Break-Even erreicht. D.h. ab dann ist jeder Geldrückfluss als Rendite zu sehen. Wir halten schließlich 25% an dem Start-Up.

Laut Kalkulation sollten Ende diesen Jahres sogar 100% der Darlehensschuld zurückgezahlt werden. Ich hielt das für etwas unrealistisch und gab dem Team die doppelte Zeit. Wenn es so weitergeht, könnte das junge Unternehmen durchaus bis Mitte 2015 seine Schulden getilgt haben.

Back To Turkey: Suzan Ölçer will endlich 5x am Tag Ezan

Back To Turkey Nach den zwei Stories über zwei Rückkehrer nun die Geschichte der rückkehrwilligen jungen Mutter Suzan Ölçer.

Seit 3-4 Jahren spielt Suzan bereits mit dem Gedanken, in die Türkei auszuwandern. Hätte man ihr noch vor 15 Jahren gesagt, dass sie irgendwann einmal ernsthaft „Rückkehrabsichten“ haben würde, hätte sie wohl diejenigen für verrückt erklärt.

Auch ihren Ehemann erklärte sie für verrückt, als dieser in eine Immobilie in der Heimat investierte. Heute ist sie im dankbar dafür.

Der Plan

Der Plan der Ölçers sieht wie folgt aus: Suzan und die zwei Söhne im Alter von 15 und 11 ziehen im August 2015 komplett in die zentralanatolische Stadt Kayseri. Der Ehemann wird zunächst noch in Deutschland bleiben und die Familie finanziell unterstüzten.

Alles scheint bei Suzan exakt durchgeplant. Der ältere Sohn kommt auf eine Privatschule, der jüngere erst einmal auf eine Staatsschule. Sollten die finanziellen Mittel ausreichen, ist auch der Wechsel des Juniors auf eine Privatschule denkbar.

Der Deutschtest

Suazn arbeitet konsequent an ihrer Zukunft in der Türkei. Vergangen Sonntag kehrte die junge Frau aus Istanbul zurück. Dort nahm sie an einem Deutschtest des Niveaus B2 teil. Ein Kinderspiel für die Muttersprachler. Für den ersten schriftlichen Test brauchte sie gerade einmal 20 Minuten. Angesetzt waren 90 Minuten.

Der Testtag begann um 09:30 Uhr und war um 16:30 Uhr beendet. „Mit sehr ausgiebigen Pausen“, merkt Suazn an. In der Türkei geht halt alles etwas lockerer zu.

Die Ergebnisse des 110 € Tests erhält sie in den kommenden Tagen. Ihre Prüfer ermutigten sie, auch die C1-Prüfung zu machen. Den will sie gerne machen, jedoch erst nach dem Umzug.

Der Job

Die Prüfer haben ihr auch gleich angeboten, in Istanbul zu bleiben. Mit ihren Deutschkenntnissen würde sie schnell Arbeit finden. Suzan zeiht es jedoch in die Heimatstadt.

Aber auch dort winkt eine Bekannte bereits mit einem Job an einer Sprachschule. 1.200 TL + Mittagessen + Fahrdienst scheinen ihr wohl sicher.

Die Vorfreude

Natürlich ist nicht jeder mit der Entscheidung Suzans glücklich. Doch sie will es durchziehen und endlich 5x am Tag den Ezan hören. Live und mit der Gänsehaut, wenn der Muezzin ruft.

„Vieles hat sich in den letzten Jahren zum Guten gewendet“, kommentiert sie. Sie kann sich noch sehr gut an das Gesundheitssystem der Türkei in ihrer Jugend erinnern. „Unsere Generation nimmt alles viel klarer war“, fügt sie hinzu. Daher hat diese auch keine Angst davor, einen Neustart in einem Land zu beginnen, das sie zuvor nur aus dem Urlaub kannte.

Die Türkei tut Suazn einfach gut. Und warum sollte sie nicht dort leben, wo es ihr gut geht?

Back To Turkey: Gülden Onur & der richtige Zeitpunkt

Die hier erwähnten Namen wurden redaktionell geändert.

Nie richtig wohlgefühlt in Deutschland

Back To TurkeyIm Gegensatz zu Ersin aus unserer ersten „Back To Turkey“ Geschichte, der fast sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat, kam Gülden erst 2006 nach Deutschland. Nachdem sie einen Deutschtürken heiratete.

Am Anfang war alles noch neu und spannend. Auch wenn das ständige Grau Deutschlands nervte. Nach kurzer Zeit zog das Paar in eine Gegend mit Wald und Wiese vor der Haustür. Das Grün und die frische Luft ließ ihr das Heimweh zur Schwarzmeerküste etwas vergessen.

Ein Jahr später kam dann die Tochter Feyza auf die Welt und weitere drei Jahre später der Sohn Yunus. Das Familienglück war eigentlich perfekt. Wenn da nicht das Heimweh und der graue Alltag Deutschlands wäre.

Die fehlende soziale Komponente

Immer wieder beklagte Gülden die fehlende soziale Komponente in ihrem Leben. Außerhalb der Familie hatte sie es schwer, Fuß zu fassen, sich eine Umfeld an neuen Freunden aufzubauen. Zwar waren da die Mütter aus dem Kindergarten. Aber das soziale Leben, dass sie aus der Türkei gewohnt war, fehlte hier.

„Dort ist Leben. Auch nachts um 23 Uhr“, berichtet die junge Mutter. Im Gegensatz dazu sind die Straßen leer. Im Winter gar um 18 Uhr.

Der richtige Zeitpunkt

Die Familie spielte vielleicht 2011 schon mit dem Gedanken der Rückkehr. Doch die Unsicherheit, die Risiken führten immer wieder zu einer Verschiebung.

Erst als die Familie beschloss, sich in der Heimat ein kleines Häuschen zu bauen, nahmen die Pläne konkrete Züge an. Kleine leichte Aufgabe. Es wurde viel gespart, Güldens Schmuck verwertet.

Ein Datum gab es dann, dass sich die Familie als letzten Zeitpunkt gab: Die Einschuldung der Tochter im September 2013. Wenn, dann musste die Rückkehr bis dann erledigt sein.

Die Rückkehr

Tatsächlich zog Familie Onur die Rückkehr dann auch durch. Manchmal muss man „die Schiffe hinter sich eben abfackeln“ besagt ein türkisches Sprichwort.

Nicht alle Familienmitglieder kehrten jedoch gleich zurück. Der Ehemann von Gülden blieb erst einmal in Deutschland. Die Anmeldungen aller anderen Familienmitglieder wurden abgemeldet. Gülden und ihre zwei Kinder leben nun endgültig an der Schwarzmeerküste.

Mein Besuch bei der Familie

15 Monate nach der Rückkehr besuchte ich die Familie in ihrer neuen Wahlheimat. „Die Kinder vermissen Deutschland kein bisschen“, berichtee mir Gülden. „Sie denken gar nicht mehr daran“. Ich fragte sie, ob sie Deutschland vermisse.

Den Frischkäse und die Schokolade ja. Das Land selbst nicht.

Gülden hat m.E. ein stressigeres Leben in der Türkei. Aber das scheint ihr nichts auszumachen. Sie hat nämlich ihre Familie um sich. Und die können einem den Arbeitsstress ein wenig abnehmen.

Auf meine Frage, ob sie den Entschluss bereut habe, sagt sie:

Im letzten Jahr meiner Zeit in Deutschland hatte ich angefangen, mir ein neues Umfeld aufzubauen. Da war aber schon der Entschluss gefasst. Bereut habe ich diesen nie und empfehle es jedem, mir gleichzutun.

Mittlerweile ist auch das Häuschen der Familie fertig und Gülden ist mit ihren Kindern eingezogen. So schrieb man mir zumindest im letzten Monat.

Back To Turkey: Ersin Yaner & die Rückkehr mit 3 Kindern

Die hier erwähnten Namen wurden redaktionell geändert.

Ein unerfülltes Leben in Deutschland

Ersin Yaner ist 40 Jahre alt. Ich kenne ihn seit Anfang der 90er aus dem gemeinsamen Vereinssport. Ein symphatischer, freundlicher und warmherziger Mann.

Er war als Unternehmer tätig und führte nacheinader erst einen Kiosk, dann eine Autowaschanlage und hiernach einen Dönerladen. Die Geschäfte schienen gut zu laufen. Dennoch zeichnete sich schon ab, dass Ersin nicht ganz zufrieden war. Er suchte anscheinend nach dem Sinn seines Lebens.

Ich traf Ersin ab und zu auf der Straße. Er war gewohnt warmherzig und lächelte stets. Sein herzliches „gardaşım‘ war sehr machte ihn sehr symphatisch.

2010 traf ich ihn auf dem Düsseldorfer Flughafen, als ich meine Eltern gen Mekka verabschiedete. Auch Ersin war da. Ich fragte, wer aus seiner Familie fliegen würde. Er antwortete: „Ich selbst.“

Die Zeichen zur Rückkehr

Zu Beginn des Jahres munkelte man, dass Ersin seinen Dönerladen verkaufen würde. Ich dachte, er würde ein neues Abenteuer suchen oder hätte eine neue Idee.

Ofensichtlich waren seine Absichten jedoch andere.

Die Rückkehr

Als ich vor einigen Wochen einigen Leuten von meiner Idee erzählte, eine Rubrik namens „Back To Turkey“ eröffnen zu wollen, sagte mir ein Freund: „Ach übrigens, der Ersin hat den Schritt schon hinter sich.“

Das war die Gelegenheit ihn per Facebook zu kontaktieren. Er bestätigte mir, dass seine Frau und seine drei Kinder nun mitten in Anatolien leben würden. In einer der aufblühenden Städte im Herzen der Türkei. Er selbst pendelt noch öfter hin und her. Vermutlich hat er seine Verbindungen noch nicht ganz abgebrochen.

Unsere Sorge: Die Kinder

Ich wusste, dass Ersin Kinder hat. Eine der größten Sorgen rückkehrwilliger, es aber dann doch nicht wagender Eltern, sind die Kinder. Kriegen sie dort eine gute Ausbildung? Ist die Ausbildung hier nicht viel besser?

Dazu zwei Sachen:

  1. Sehe ich nicht unbedingt, dass die Jugend von heute es hier viel einfacher hat als wir.
  2. Die Ergebnisse der Pisa-Studie zeigen, dass Deutschland regelmäßig auf den untersten Reihen zu finden ist. Als Grund werden hier auch das schlechte Abschneiden der Migrantenkinder gesehen.
  3. Sind Eltern heutzutage – wie es Pädagoge formulier – nur noch auf die Ausbildung der Kinder fixiert. Nicht jedoch auf ihre Erziehung, von der die Ausbildung nur einen Teil darstellt.

Das Kind soll es einmal besser haben. Und das bedeutet vor allem studieren, viel Geld verdienen, möglichst viel Besitz haben. Ob die dabei Anstand haben, ist zunächst einmal nebensächlich.

Die Kinder von Ersin sind 8, 12 und 14. Für viele wohl ein „No-Go-Alter“. Ich abe Ersin gefragt, was die Kinder machen und ob sie Adaptionsprobleme hätten. Er verneinte. Der Jüngste geht in die Grundschule, die beiden Älteren sind wohl auf einem Internat einer Glaubensgruppe.

Offensichtlich sieht die Familie Yaner die Zukunft ihrer Kinder eher als Religionslehrer als normale Lehrer. Jedem wie er will. Ich wäre der letzte, der sich da einmischen würde.

Fazit

Ersin hat den Schritt gewagt. Zu bereuen scheinen sie es nicht. „Die Kinder haben sich schnell eingelebt“, schreibt er. Ich bin mir sicher, dass Ersin mit seinem unternehmerischen Ehrgeiz bald auch dort eine profitable Nische finden wird. Das Wissen bringt er zumindest mit.

Back To Turkey: Eine neue Rubrik für Rückkehrwillige

Es gibt eine neue Rubrik auf turkishstartup.com. Wenn ich das Wort Start-Up weit fasse, dann bedeutet es „etwas neues aufbauen“. Das muss nicht unbedingt ein Unternehmen sein. Auch persönlich kann man etwas neues aufbauen. So z.B. sein neues Leben in der Türkei.

Mir ist aufgefallen, dass es in letzter Zeit immer mehr Rückkehrer und Rückkehrwillige in die Heimatländern gibt. Nun, Rückkehrer trifft es nicht ganz. Denn Rückkehr impliziert, dass man vorher dort gelebt hat. Ich treffe zunehmend auf Menschen, die eigentlich in Deutschland geboren, hier aufgewachsen, Deutschland als ihre Heimat sahen und jetzt doch ernsthaft über eine „Rückkehr“ nachdenken.

Der Wille ist da…

Ein Artikel auf Focus online besagt, dass 45% der Türken sich vorstellen können, in die Türkei zu ziehen. Das hat sicherlich auch mit der verbesserten ökonomischen Situation in der Regierungszeit von Recep Tayyip Erdoğan zu tun.

Das Magazin MIGAZIN schreibt jedoch, dass es bei vielen beim Wunsch bleibt.

Gründe

Ich sehe vor allem folgende Gründe dafür:

  • Die berufliche Perspektive / Versorung der Familie
  • (Aus-)Bildung der Kinder
  • Die gesundheitliche Versorgung
  • Die Angst, ein funktionierendes, aber nicht unbedingt glücklich machendes, etabliertes System zu verlassen
  • Das Risiko eines Scheiterns

Motivation

Uzungöl-TrabzonIch spiele seit zwei Jahren selbst mit dem Gedanken, zumindest eine gewisse Zeit des Jahres in der Türkei zu leben.

Diesem Ziel habe ich mich – mal mehr mal weniger – herangearbeitet. Es gab Zeiten, wo der Wille sehr stark war und wiederum Zeiten, in denen dieser Wille gebrochen wurde.

Am 22.11.2014 ist dieser Wille wieder erstarkt. Als ich wieder anfing darüber zu reden, merkte ich, dass es durchaus schon Rückkehrer aus meinem Umfeld gab und durchaus noch weitere Rückkehrwillige gibt. Also habe ich mir den Sommer 2016 fest als Ziel für einen ersten Versuch in mein Hirn eingemeiselt. Sofern ich bis dahin natürlich noch leben und meine Investition in eine Wohnung nicht ins Wasser fallen sollte.

Ich will mit dieser neuen Rubrik über Rückkehrer und Rückkehrwillige berichten. Informationen weitergeben, Ängste nehmen, Perspektiven eröffnen.

Unterstützung

Natürlich könnt auch Ihr mich dabei unterstützen. Indem Ihr z.B. Kontakte zu Rückkehrern organisiert, die ich interviewen kann. Auch indem Ihr von meinem Vorhaben anderen erzählt und die Artikel in sozialen Medien teilt.

Erzählt mir auch Eure Geschichte. Seid Ihr auch rückkehrwillig? Wenn ja, für wann ist eine Rückkehr geplant? Was sind noch Hindernisse oder Ängste? Lasst uns diese eventuell gemeinsam aus der Welt schaffen.

Kontaktieren könnt Ihr mich über das Kontaktformular.

Erster Geldrückfluss nach Investition in türkisches Start-Up

Wie Ihr bereits wisst, haben wir in diesem Jahr in ein Start-Up in der Türkei investiert. Wer Interesse an den Details hat, kann diese hier nachlesen.

Nur kurz soviel: Wir haben insgesamt 200.000 TL investiert. Von diesem Geld sind bislang ca. 140.000 TL an das Unternehmen geflossen, an dem wir zudem zu 25% beteiligt sind.

Bisheriger Geldrückfluss

Vereinbart wurde, dass ein Teil der erwirtschafteten Umsätze zur Tilgung des zinslosen Darlehens an die Investoren wieder zurückfließen.

Der erste monetärer Rückfluss fand vor einigen Monaten statt. Bedient wurden hierbei drei der sechs Investoren. Insgesamt wurden 23.000 TL an die Privatinvestoren zurückgezahlt.

Somit konnte das Start-Up etwas über 11% seiner Schuld begleichen.

Aktueller Geldrückfluss

Vorgestern erhielt ich eine E-Mail, dass es eine weitere Auszahlung an die Investoren geben wird. Diesmal verständlicherweise an die verbleibenden drei Investoren.

Mein Anteil betrug dabei 5.000 TL. Wie viel die anderen beiden erhielten, ist mir unbekannt. Wenn wir davon ausgehen, dass es zu gleichen Anteilen ist, dann wurden bei dieser Tilgung 15.000 TL und damit insgesamt 38.000 TL zurückgezahlt.

Das sind 19% des Private-Equity-Darlehens und meines Erachtens nicht schlecht für ein so junges Vorhaben. Wir dürfen nicht vergessen, dass diese Gelder ausgezahlt werden, nachdem alle Ausgaben gedeckt sind.

Es gibt auch Hürden

Natürlich läuft nicht alles so, wie man sich das am Anfang erhofft hat. Gerade die kostengünstigere und oftmals qualitativ minderwertige Dienstleistung der Konkurrenz macht es dem Start-Up nicht gerade leicht, neue Kunden zu akquirieren.

Arbeitssicherheit wird halt „notwendiges Übel“ gesehen, für das möglichst wenig Geld ausgegeben werden sollte. Falls dann doch etwas passiert (wie z.B. die Minenunglücke in Soma oder Karaman), dann ist es der Staat schuld.

Der Staat kann leider nur kontrollieren, ob entsprechende Maßnahmen unternommen wurden. Sicherlich nicht, die Qualität eines jeden Auftrags prüfen, bei dem das Unternehmen aus Zertifizierungsgründen qualitativ hochwertige Arbeit zu geben versucht. Später werden dann mit Kampfpreisen Aufträge generiert, bei der dann an der Qualitätsschraube gedreht wird.

Fazit

Aber so ist halt in der Geschäftsfeld. Der Markt ist hart umkämpft oder wie man im Türkischen sagt: „Das Brot befindet sich im Maul des Löwen“.